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Um überleben zu können, müssen wir neue Wege gehen

 

Ueber mich

Als Bauerntochter habe ich Mucca in’s Leben gerufen. Mehr Infos dazu im unteren Text.

 

Weshalb möchte ich unseren Bauern helfen?

Die Geschichte unserer Schweiz hat mich schon immer fasziniert: Nach meiner Maturaarbeit über Verdingkinder schrieb ich an der der Pädagogischen Hochschule über die Entwicklung des Fremdsprachenkonzepts an der Primarschule. Und jetzt möchte ich mich nicht mehr mit der Vergangenheit, sondern mit der Zukunft unseres Landes befassen.

Mucca ist ein Herzensprojekt, das ich unserer Landwirtschaft widme. Ich bin selbst auf einem Bauernhof aufgewachsen und nicht wenige von uns haben Vorfahren, die auf ihren Feldern Lebensmittel für die Bevölkerung anpflanzten und dafür sorgten, dass die zahlreichen Steilhänge in den Bergen nicht verwilderten.

Ich kann nicht verstehen, dass mein Vater weniger als 60 Rappen für einen Liter frische Schweizer Kuhmilch erhält, während unsere Detailhändler für eine Max Havelaar-Mango fast 6 Franken (!) verlangen. Dabei ist ein kostendeckender Milchpreis in unserem Land so wichtig: Aufgrund der topografischen Bedingungen (Steilhänge und Klima) sind 70% der landwirtschaftlichen Nutzfläche nur als Grünfläche bewirtschaftbar, das heisst nicht als Ackerland nutzbar. Und da wir das geschnittene Gras nicht direkt als Nahrung nutzen können, braucht es Kühe, die daraus hochwertige Milch produzieren. Dank ihnen können wir Menschen also erst einen Nutzen aus den vielen Schweizer Wiesen ziehen, die als Ackerland nie infrage kämen.

Und wo bleibt eigentlich der Geschmack? Es kann doch nicht sein, dass Früchte und Gemüse immer grösser und perfekter werden, aber gleichzeitig nach nichts mehr schmecken.

Mit Mucca möchte ich der Bevölkerung zeigen, dass wir mit unserem Kaufverhalten der Entwicklung zu immer grösseren und zur Perfektion gezüchteten Lebensmitteln entgegenwirken können. Indem wir regionale und saisonale Produkte kaufen, schonen wir nicht nur die Umwelt (zum Vergleich: für drei Avocados aus Mexiko braucht es 1000 Liter Wasser), sondern wir bewahren auch die vielen kleinen Betriebe vor dem Verkauf der Tiere, indem wir faire Preise bezahlen.

Denn erst wenn die Milchproduktion kein Verlustgeschäft mehr ist und das Geld in neue Betriebszweige investiert werden kann, wird es keine 1000 Schliessungen pro Jahr mehr geben.

Und wenn wir jetzt nichts unternehmen, dann wird das Bauernsterben mit der neuen Agrarpolitik und der Liberalisierung des Handels in einem Tempo weitergehen, das keinem von uns lieb ist.

Deshalb bitte ich Sie alle:

Unterstützen Sie mit mir unsere Bauernfamilien! Holen wir gemeinsam den Geschmack zurück auf den Teller und schreiben die Fortsetzung der Geschichte unseres wunderschönen Alpenlandes.

 

 

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