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Lampion

1. August-Brunch: Jetzt anmelden

Über 350 Bauernfamilien aus allen Ecken der Schweiz öffnen am 1. August ihre Tore und laden zum Geniessen ein. Der Brunch am Nationalfeiertag ist schon fast zur Tradition geworden. Auch bei der Familie Schnider aus Sörenberg LU steht die letzte Juli-Woche ganz im Zeichen des 1. Augusts: Es wird gebackt, gekocht und dekoriert, was das Zeug hält. All dies, um den mehreren Hundert Gästen, die den „Geburtstag der Schweiz“ auf dem Birkenhof verbringen, einen unvergesslichen Morgen bieten zu können.

Familie Schnider aus Sörenberg LU

Petra und Christian Schnider aus Sörenberg LU mit den Kindern Alina, Roman, Simon, Peter, Jonas, Andrin und David.

Weshalb wir den 1. August feiern

Gestützt auf den Bundesbrief von 1291 hat der Bundesrat im Jahre 1899 den 1. August zum Nationalfeiertag erklärt. In diesem Brief sichern sich die innerschweizerischen Talgemeinschaften Uri, Schwyz und Unterwalden gegenseitige Hilfe und Unterstützung. Der Bundesbrief als sozusagen „älteste schweizerische Verfassung“ war für den nationalen Zusammenhalt im demokratischen Bundesstaat förderlich. Er symbolisierte eine jahrhundertealte, verpflichtende Tradition einer in Freiheit beschworenen Gemeinschaft. Für ihn wurde sogar in Schwyz das Bundesbriefarchiv als Gedächtnisort eröffnet. Und auch wenn unlösbare Interpretationsprobleme dafür sprechen, dass die Bedeutung dieses Dokuments in neuerer Zeit wahrscheinlich erheblich überschätzt worden ist, ändert dies nichts am grossen kulturellen Wert des Bundesbriefs.

Heute noch wird der 1. August als „Geburtstag der Schweiz“ ausgiebig gefeiert. Kinder tragen Lampions durch die Strassen, Höhenfeuer werden gezündet und Feuerwerke erhellen den Nachthimmel. Nicht zu vergessen die Feier auf dem Rütli am Vierwaldstättersee, dem Schauplatz des „Rütlischwurs“, und der dazugehörigen Rede des Bundespräsidenten.

Hier finden Sie eine deutsche Übersetzung des Bundesbriefs von 1291. (Quellen: Bundesbriefmuseum Schwyz, www.admin.ch)

100 Kilo Brot gebacken

Den 1. August-Brunch hat der Schweizer Bauernverband 1992 ins Leben gerufen. Von Anfang an mit dabei ist die oben erwähnte Familie Schnider. Die Eltern von Bauer Christian waren sofort begeistert von der Idee und entwickelten seither laufend den Gastronomiebereich weiter, sodass es heute sogar Ferienwohnungen auf  dem Birkenhof zu mieten gibt.

Das Spezielle am Brunch auf dem Bauernhof ist, dass alle Produkte selbst hergestellt werden. Das Buffet reicht von Rösti über Bratspeck bis hin zur Konfitüre aus eigener Produktion – dazu ein Glas frische Milch.

Im Rekordjahr 2017 verarbeitete die Familie Schnider für ihre 500 Gäste beispielsweise mehr als 100 kg Kartoffeln zu Rösti, backte 100 kg Brot und Zopf und kochte 400 Eier. Nicht zu vergessen das grosse Dessertbuffet am Schluss. Ein riesiger Aufwand also, der ohne die vielen Helfer gar nicht zu meistern wäre. Rund 25 Personen helfen der Familie an diesem besonderen Tag und sorgen dafür, dass es den Gästen an nichts fehlt. Im Gegensatz zu früher können diese nun auch entlöhnt und zu einem Helferessen eingeladen werden, weil zumindest die Kosten für die Lebensmittel gedeckt werden.

1. August-Brot

Das Brot am 1. August-Brunch backen die Bauernfamilien selbst. Bild: brunch.ch

Ein einmaliges Erlebnis

Dank ihrer Teilnahme am 1. August-Brunch durfte die Familie Schnider nicht nur Bundesrat Johann Schneider-Ammann auf Ihrem Hof empfangen, der Anlass ist auch die perfekte Gelegenheit, die hofeigenen Produkte der Bevölkerung zu präsentieren und Werbung zu machen. Mit dem Hofrundgang erhalten die Gäste einen Einblick ins Bauernleben und sehen, wie gut es den Schweizer Tieren geht. Dank den Streichelzoos und Spielecken wird es sicher auch der Jungmannschaft nicht langweilig. Jeder Hof und jede Familie ist einzigartig, es ist also für jedes Bedürfnis etwas dabei!

Kind mit Pony

Gross und Klein erhalten beim Hofrundgang einen Einblick ins Leben auf dem Bauernhof.

Jetzt anmelden

Gemeinsam mit den Helfern richten die Gastgeberfamilien alles liebevoll her, damit es für ihre Gäste perfekt ist – der Organisationsaufwand ist daher nicht zu unterschätzen. Damit es weder an Platz noch an Käse, Fleisch oder Rösti mangelt, ist eine Anmeldung bis 30. Juli direkt bei der Bauernfamilie erforderlich. Wenn Sie also am diesjährigen Nationalfeiertag ein gluschtig-frisches Zmorge auf dem Bauernhof geniessen möchten, können Sie sich jetzt bei der gewünschten Bauernfamilie anmelden unter www.brunch.ch.

Hofkäse (brunch.ch)

Am 1. August-Brunch kommen die Gäste in den Genuss hofeigener Spezialitäten. Bild: brunch.ch

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